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Studio · Minecraft

Minecraft-Plugins mit KI bauen — im Osiris Studio

Ein Plugin-Projekt anlegen, Claude den Code schreiben lassen, bauen und die fertige jar in den plugins-Ordner deines Servers ziehen — alles in einer App. Das Osiris Studio legt Projekte für Paper, Spigot, Bukkit, Folia, Purpur, Velocity und BungeeCord mit Maven oder Gradle an und wählt die Java-Version, die zu deiner Minecraft-Version passt. Jede Java-Datei, die Claude schreibt, siehst und änderst du selbst. Das Studio ist in der Beta.

Studio im Stil von IntelliJ mit einem Bukkit-Plugin: plugin.yml im Projektbaum, ShopMenu.java offen, rechts die Gradle-Tasks, unten links das JAR-Feld Studio im Stil von IntelliJ mit einem Bukkit-Plugin: plugin.yml im Projektbaum, ShopMenu.java offen, rechts die Gradle-Tasks, unten links das JAR-Feld

Was du brauchst

Neues Projekt → Minecraft

Neues Projekt im Studio ist gebaut wie das gleichnamige Fenster in IntelliJ. Unter Generatoren wählst du Minecraft, dann die Plattform:

Neben jeder Version zeigt die Liste, welches Java sie braucht, und das Feld JDK wählt ein passendes vor. Das Plugin entsteht in Java und baut mit Maven oder Gradle (mit build.gradle.kts). Der Wrapper liegt bei — mvnw oder gradlew —, damit das Projekt auch ohne installiertes Maven oder Gradle baut, und ebenso die Einstellungen, mit denen IntelliJ es beim Öffnen als Maven- oder Gradle-Projekt erkennt.

Oder per Formular: die Ability Minecraft

Dasselbe Gerüst gibt es auch aus einem Formular. In Osiris heißt diese Ability Minecraft Development — nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen IntelliJ-Plugin eines anderen Entwicklers, das mit Osiris nichts zu tun hat. Du trägst ein:

Das letzte Feld fragt, was das Plugin können soll. Diese Beschreibung geht anschließend als Auftrag an Claude — je genauer, desto besser.

Claude schreibt mit

Rechts im Studio sitzt ein KI-Chat, der weiß, welches Projekt offen ist. Bitte Claude um einen neuen Befehl in deinem Paper- oder Spigot-Plugin, einen Event-Listener oder eine Konfigurationsdatei, und Claude schreibt die Änderungen ins Projekt. Projektbaum und offene Dateien folgen jeder Änderung live — neue Klassen tauchen auf, sobald sie geschrieben sind.

Was für jedes Plugin gelten soll — die Java-Version, wie Pakete heißen, wo Nachrichten stehen —, schreibst du einmal ins Ultrabrain. Claude liest es in jedem Chat, du musst es nicht wiederholen. Wie das funktioniert, steht unter Claude Code mit Gedächtnis.

Bauen ohne zusätzliche Werkzeuge

Bauen heißt im Studio: bis zur jar — package bei Maven, build bei Gradle. Maven und Gradle startet Osiris selbst: zuerst den Wrapper im Projekt, dann, was in deinem PATH steht, und bei Maven zuletzt das, das IntelliJ mitbringt. Ist JAVA_HOME nicht gesetzt, nimmt Osiris ein JDK, das es gefunden hat. Die Ausgabe steht unten im Studio.

Mit IntelliJ und dem Osiris-Plugin für IntelliJ laufen Ziele und Run-Konfigurationen stattdessen in IntelliJ — Debuggen eingeschlossen. Ohne das Plugin heißt Debuggen im Studio: derselbe Lauf mit ausführlicher Ausgabe (-X -e bei Maven, --info --stacktrace bei Gradle), kein Debugger. Und wenn du die Hände nicht frei hast, startet Jarvis, der Sprachassistent, den Build für dich.

Das JAR-Feld

Unten links im Studio sitzt das JAR-Feld. Es zeigt die neueste jar aus target/ (Maven) bzw. build/libs (Gradle); Quellen- und Javadoc-jars und die original--Kopie des Shade-Plugins zählen nicht. Von dort nimmst du sie mit:

Auf dem Testserver ausprobieren

Leg die jar in den Ordner plugins/ deines eigenen Testservers und starte den Server neu. Der Server muss mit einer Java-Version laufen, die zu seiner Minecraft-Version passt — ab 1.20.5 ist das Java 21. Dieser Schritt ist das übliche Vorgehen bei Plugins, keine Funktion von Osiris.

Minecraft ist eine Marke von Mojang Studios. Paper, Spigot, Bukkit, Folia, Purpur, Velocity und BungeeCord gehören ihren jeweiligen Projekten; IntelliJ IDEA ist eine Marke der JetBrains s.r.o., Visual Studio Code eine Marke der Microsoft Corporation. Osiris ist ein unabhängiges Produkt und weder mit Mojang Studios, Microsoft, JetBrains noch mit den genannten Projekten verbunden.