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KI-Transparenz

Stand:

Osiris ist ein Werkzeug, das ein KI-Sprachmodell benutzt. Wer so etwas einsetzt, sollte wissen, was dabei passiert — welches Modell antwortet, wohin die Eingaben gehen und worauf man sich nicht verlassen darf. Diese Seite beantwortet das, unabhängig davon, wie weit die Pflichten der KI-Verordnung im Einzelfall reichen.

1. Wer hier was macht

Osiris ist eine Entwicklerumgebung. Es enthält selbst kein KI-Modell und trainiert keines. Die Antworten kommen von Claude, einem Sprachmodell von Anthropic PBC, das über Claude Code von Anthropic mit Ihrem eigenen Anthropic-Zugang angesprochen wird.

Das Modell
Claude von Anthropic PBC. Dort gelten die Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise von Anthropic.
Die Oberfläche
stellt Osiris bereit — das Programm, das das Modell aufruft.
Der Betrieb
Sie selbst: Osiris läuft auf Ihrem Rechner, mit Ihrem Anthropic-Zugang.

Diese Aufstellung beschreibt, wer was tut. Sie ist keine rechtliche Einordnung der Rollen „Anbieter“ und „Betreiber“ im Sinne der KI-Verordnung — die hängt vom Einzelfall ab und ist für Werkzeuge, die ein fremdes Modell nur bedienen, bislang ungeklärt.

2. Welche Daten das Modell erreichen

Osiris läuft auf Ihrem Rechner. Ihr Wissensnetz und sein Memory sind Ordner mit Markdown-Dateien auf Ihrer Festplatte. An Anthropic geht nur das, was für eine einzelne Anfrage gebraucht wird:

Was genau mitgeht, können Sie vor dem Absenden ansehen: die Kontextvorschau zeigt den vollständigen Text. Osiris sendet nichts an uns — wir betreiben keinen Server, der Ihre Inhalte empfängt, und haben keinen Zugriff darauf.

3. Kennzeichnung erzeugter Inhalte

Sie haben es beim Chat mit einem KI-System zu tun; das ist an der Oberfläche jederzeit erkennbar. Texte, Code und Dateien, die auf diesem Weg entstehen, sind maschinell erzeugt. Wenn Sie solche Inhalte veröffentlichen oder weitergeben, prüfen Sie sie vorher — und kennzeichnen Sie sie, wo es geboten ist.

4. Grenzen — bitte ernst nehmen

5. Was Osiris nicht tut

6. KI-Kompetenz

Die KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689) erwartet, dass Menschen, die mit KI-Systemen arbeiten, verstehen, was diese Systeme tun und wo ihre Grenzen liegen (Art. 4). Die Abschnitte 2 bis 5 sind unser Beitrag dazu. Wer Osiris in einem Unternehmen einsetzt, sollte sie an die Menschen weitergeben, die damit arbeiten — und die eigenen Pflichten dort prüfen, wo sie greifen.

Diese Seite informiert freiwillig. Sie ersetzt keine rechtliche Prüfung und trifft keine Aussage darüber, welche Pflichten der KI-Verordnung im Einzelfall auf wen zutreffen.

7. Fragen

Wenn etwas unklar ist oder Ihnen an dieser Darstellung etwas fehlt, schreiben Sie an .