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Brain

Claude Code mit Gedächtnis

Claude Code beginnt jede Sitzung, ohne sich an die letzte zu erinnern. Was in deinem Projekt gilt — Konventionen, Entscheidungen, die Fallstricke einer API —, erklärst du neu oder pflegst es von Hand in einer CLAUDE.md. Osiris ist eine Entwicklerumgebung zum Programmieren mit Claude, die dieses Wissen an einer Stelle hält und es Claude von selbst mitgibt.

Das Gehirn: einmal aufschreiben

Im Kern von Osiris steht das Gehirn — in der App heißt es Ultrabrain. Regeln, Notizen und Entscheidungen stehen darin als Nodes: Markdown-Dateien mit einer kurzen Kopfzeile, verknüpft über [[doppelte eckige Klammern]]. Jedes Projekt bekommt einen eigenen Zweig mit Bereichen für Regeln, API-Verträge, Vorlagen, Entscheidungen und Dokumentation; was überall gilt, steht darüber.

Drei Wege, auf denen Claude es findet

Das Memory: aus Unterhaltungen lernen

Neben dem, was gilt, hält Osiris fest, was war. Nach jeder Unterhaltung verdichtet ein eigener Lauf sie zu Wiki-Seiten mit Belegen — nach dem Muster, das Andrej Karpathy LLM-Wiki genannt hat. Was daran anders ist als bei RAG, steht unter LLM-Wiki statt RAG.

Du siehst, was zu Claude geht

Osiris spricht mit Claude über Claude Code von Anthropic, mit deinem eigenen Zugang. An Anthropic geht nur, was du in den Chat schreibst, samt den Regeln und Notizen, die Osiris aus dem Gehirn dazulegt — und die Kontextvorschau zeigt vor dem Absenden jedes Zeichen davon. Ein Konto bei Osiris gibt es nur für die Lizenz; deine Projekte, Notizen und Unterhaltungen kommen dort nie an.

Markdown, das dir gehört

Weil die Dateien die Quelle der Wahrheit sind, kann Claude Code auch direkt darin arbeiten; Osiris merkt die Änderung und zieht den Graphen sofort nach. Benennst du einen Node um, zieht Osiris die Verweise darauf mit. Das Gehirn bleibt ein Ordner voller Markdown — lesbar in Obsidian, versioniert in Git, benutzbar ohne Osiris. Osiris läuft lokal unter Windows, macOS und Linux.